Poems

Tja, hier stell ich mal meine Gedichte rein. Sagt mir doch bitte die Meinung(per GB-Eintrag oder Animexx.de oder ja auch per Mail =3)

 

LG Avalanche

 

(Die Hälfte ist...Quatsch...)

Auftrag von einer Freundin, ohne Namen

Mit Obacht lese diese Brief

Sonst versinkst du in Kummer, tief

Wirst leiden mit Einsamkeit

Denn deiner Freunde vergehen Zeit

Von Norden nach Süden reisen

Im Norden stehts vereisen

Im Süden auch verbrennen

Von Osten nach Westen rennen

Nur für diese eine Ziel

Bis ich vor dir in die Knie fiel

Der Vogel, der in die Freiheit fliegt

Und den Schatz an sich schmiegt

Finde deine Freiheit, befreit von dich selbst

Damit du den richtigen Schatz in deinen Händen hältst

....

Fortsetzung höchstwahrscheinlich

 

 

Ruhelose Nacht

Wenn es wieder einmal Nacht wird
Ist es nicht wie am Tage so hell
Wenn die Fledermaus herum schwirrt
Dann laufe ich außer Atem schnell
Durch diese dunklen Gassen
Durch die kleinen Menschenmassen
Und versinke nun in einem Gefühl
Dessen Namen ich niemals kennen will

Der Geist treibt mich weiter fort
Ich weiß nicht wer und auch nicht wieso
Ich weiß nur, dass er wartete, dort
In diesem dunklen grauen Fiasko
Am Grabstein halte ich an
Wie ich verzweifelt nach Luft rann
Tränen in den Augen, schwer
Die Sicht verschwimmt, immer mehr

Leise höre ich es klingeln
Leise fing es an zu bimmeln
Ich benebelt nun wache auf
Ließ das Schicksal seinen Lauf
Werde ich nun sterben, hier?
Neben dir und neben mir?
In dieser ruhelosen Nacht
Aus der ich nimmer mehr erwach

 


Sein oder nicht sein

Sein oder nicht sein

Ist hier keine Frage

Sollte es aber sein oder nein?

Bei dieser Frage nicht verzage

 

Wenn ich sein oder bin

Was macht das für großen Sinn?

Wenn ich nicht bin, sonder sein

Ist das nicht der gleiche Reim?

 

Wenn ich ein Ritter bin

Ist das seine nicht mehr richtig

Wenn ich eine Elfe bin

Sind sie nicht mehr wichtig

 

Sollte ich einfach ich sein?

Dann soll jeder zufrieden sein

Und ich sage nichts mehr, nein

 

 

Hasenrätsel

Nanu, was bist du denn?

Fragte mich was, von unten, ohne aber und wenn

Wo bist denn du?

Fragte ich das Dinge nun

Ich bin hier, ganz unter dir!

Kam die Antwort, nichts dir und mir

Ich sah nach unten, erblickte es

Und dass ich ja keinen Besen fress!

Was ist denn mit dir nun los?

Fragte es und saß weiß auf Moos

Was ist denn das, ein Hase!

Rief ich verwundert und rieb mir die Nase

Ja, dass bin wohl ich

Meinte es nur und spricht

Und jetzt meine Frage: Was bist du?

Fragte mich und irgendwo muhte eine Kuh

Ich bin ich

Sagte ich fröhlich

Na super, wie schön für dich

Sagte es und meinte mich

Was machst du hier?

Fragte ich eher zu mir

Ich weiß es nicht

Sagte es, zeigte auf mich

Bist du denn wirklich du?

Oder bist du etwas andres', gibs' zu!

Sagte es hektisch, das kleine weiße Knäuel

Und verschwand plötzlich irgendwohin

Vielleicht nach Bonn-Beuel?

 

 

 

"Normale" Leben

Jeden Morgen durch Gassen gehend
Und ab und an an Ladenfenster stehend
Gehe ich den gewohnten Lauf
Wie ich es tue, seit meiner Tauf'
Natürlich abgeändert, laufen könnt ich direkt danach ja nicht
Doch was ist "normal", und was macht es durchflutet von Licht?
Ist "normal" gewohnt?
Ist "normal" was sich lohnt?
"Anormal" und "normal" ist ein Gegenteil
Und was erscheint dir mehr als real?
Die Stimmen, die du täglich hörst
Oder die Stimmen, nach denen du dich verzehrst?

Tägliches, was immer ist, soll "normal" sein
Wenn etwas anders ist, ist es nicht normal, nein
Wieso ist das so?

"Normal" ist für mich:
Jeden Tag anmachen das Licht
Jeden Tag zur Schule gehn
Jeden Tag die gleichen Leute sehn
Die gleichen Stunden verrinnen
Niemals schwinden mir die Sinnen
Ab und an was anderes tun

Die Lieder sind immer gleich
Wandern zu einem Teich
Ist zum Beispiel nur Dienstags
Und das auch nur zweiwöchentlich, ich mag's
Schließen wir also ab
Egal ob "normal" oder "anormal"
Es macht immer Spaß, min. ein Mal

 

 


Wolken

Wolken, so rein

Wolken, so fein

Weiß erstrahlen sie am Himmel

Weiß erinnert an einen Schimmel*

Fluffig und flockig gleich Zuckerwatte

Niemals erblickten sie die Kanalratte

Wieso sie nie runterprallen?

Und mit Krawumm auf die Erde fallen?

Weil sie sind wohl federleicht

Ernähren sich an Wasser reich**

Wieso sie sind dann nicht kiloschwer?

Tja, das weiß ich leider nicht mehr

 

*Schimmel: ein weißes Pferd ist hier gemeint

** reich: ich habe "reichlich" abgekürzt

 

 

Kürbis

Orange schimmern

Mit einer Grimasse verziert

Schmoren sie vor den Zimmern

Bis sie schmerzfrei krepiern

 

Wie schade sie vor den Fenstern sthen

Wie leise und einsam sie eingehn

Die Leute ergötzen sich an deren Grinsen

Und merken nicht, wie sie winseln

 

Ihr Leiden sammelt sich leise an

Stärker, den es ist von jedermann

Irgendwann wird sie wohl platzen

Leise schon hört man an ihrer Hülle ein Kratzen.

 

 

 

Freizeit

Die Vögel zwitschern fröhlich
Die Welt erscheint so friedlich
Doch ein Seufzen in der einen Eck'
Schämt sich da jemand zu Boden und Dreck?

Nein, da ist wohl Langeweile vorhanden
Die man nicht so einfach kann bannen
"Die Freizeit, ja, das ist die Qual,
Die man hat mit der riesigen Wahl!"

Seufzend dreht dieser jemand sich um
Und seine Freizeit ist auch schon wieder vorbei
Doch dieser schert sich nicht drum
Macht still und weiter seine Arbeit

Und die Freizeit?
Ja, die Freizeit macht's
Dass sich jeder hier zu Tode lacht.

 

 

Melancholie einer Schülerin

Mein Ranzen so schwer

Der Bus so spät

Mein Magen so leer

Ich, der Poet!

 

 

Strand und Meer

Das Meer ist, wie schon so lang, vorhanden in dieser Welt
Sanft bläulich schimmert es in der Ferne
Umspült sanft die Wunde, die dich so sehr quält

Wenn du einmal mal auf den samtenen Sand gehst,
Und die leichte Brise deine Haare zart umweht,
Wie fühlst du den Sand des Strandes unter tauben Füßen?

 

 

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